2014

 

Bericht vom Fest 2014



Das Warberger Schützenfest fand in diesem Jahr erstmals an der Burg Warberg statt.
Viele Warberger Kinder fanden sich beim Kinderfest im Festzelt ein.
Beim abendlichen Kommers bedankte sich Vorsitzender Ulf Gronde beim Burgherrn Peter Link,
dass der Schützenverein auf dem Gelände der Burg das Schützenfest durchführen konnte.
Danach wurden verdiente Schützen geehrt.

Für 60-jährige Mitgliedschaft im Warberger Schützenverein wurde Reinhard Kiehlmann ausgezeichnet.

Für 50jährige Mitgliedschaft Ehrenvorsitzender Reiner Niemann,

für 40jährige Mitgliedschaft Günter Flamm, Jutta Hoburg, Christa Spoida-Kasten, Ingrid Kaufmann, Hiltraud Loose, Edith Reusche und Ulrike Kühne,

für 25jährige Mitgliedschaft Lars Isensee, Markus Schulz, Astrid Frost, Sven Wawryk und Jens Thiemrodt.

Außerdem wurden Günter Flamm und Klaus Kühne für ihre langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle des Vereins zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Bei schönem Wetter fanden sich zum Festumzug am Sonntag mehr als

Majestät Jens-Peter Hugo ( 2012/2013)

Den Burggarten um eine Lärche erweitert Warberg Traditionell pflanzen die Majestäten Bäume in der Parkanlage.

 Im Kreise der ehemaligen Majestäten des Warberger Schützenvereins pflanzte am Sonntag seine Majestät Jens-Peter I., der aktuelle Schützenkönig von Warberg, seinen Majestätenbaum im Burggarten der Bundeslehranstalt Warberg. Mit der Neuanlage des Burggartens hatten die Warberger Schützen beschlossen, dass die jeweils amtierende Majestät einen eigenen Baum pflanzt. Es ist dies nun der 14. Baum, der seinen Platz im Park findet. Um eine Vielfalt von Bäumen im Laufe der Zeit zu erhalten, wird in jedem Jahr der Baum des Jahres gepflanzt. Dieses Mal handelt es sich um die europäische Lärche (Larix decidua). „Die Lärche, halb Laub – halb Nadelbaum, verliert im Winter zwar seine Nadeln , steht aber für die Vielfalt der kulturellen Veranstaltungen auf der Burg Warberg“, freute sich der Schützenkönig Jens-Peter Hugo im Kreise der ihn begleitenden ehemaligen Majestäten. Peter Link, Leiter der Bundeslehranstalt Burg Warberg, trug vor: Bei der europäischen Lärche handelt es sich um eine Pionierbaumart, die als erste Kahlflächen besiedelt. Der sehr lichtbedürftige Baum kann mehr als 1000 Jahre alt werden. Die ältesten bekannten Bäume dieser Art im Wallis (Schweiz) haben mit 1250 Jahren nachweislichen Alters wohl schon die Alpenüberquerung Karls des Großen im Jahre 773 erlebt. Die nächste Majestät darf sich auf das Pflanzen eines Wild-Apfelbaums vorbereiten. „Es ehrt mich und unsere Mitglieder, dass wir mit dieser noch recht jungen Tradition einen ökologisch sinnvollen Beitrag zur nachhaltigen Erneuerung der Burganlage leisten können“, kommentiert der in diesem Jahr neu gewählte Vorsitzende des Schützenvereins Warberg, Ulf Gronde vor Ort die Pflanzaktion. Jeder gepflanzte Baum wird mit einer Hinweistafel versehen auf der die jeweilige amtierende Majestät, wie auch die Baumart eingraviert ist. Damit entsteht im Laufe der Jahre ein beeindruckender Baumlehrpfad. Der Warberger Burggarten mit zahlreichem altem Baumbestand werde immer mehr, gerade für junge Menschen, auch zu einem Ort des Lernens und Begreifens. Dies in Verbindung mit der Schützentradition gebe dem Dorf Warberg wiederum ein kleines Stückchen mehr Unverwechselbarkeit, hieß es weiter in den verschiedenen Ansprachen zur Baumpflanzung.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 2013

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